Marktkommentar

April 2026

Im April erholten sich die Börsen von den Turbulenzen des Vormonats, die durch den eskalierten Iran-Konflikt verursacht wurden. In den zurückliegenden Wochen wuchs die Hoffnung auf ein Ende der Kriegshandlungen aufgrund der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Es folgte eine Erleichterungsreaktion an den Märkten und die Anleger fokussierten sich eher wieder auf Wirtschaftsdaten. Denn die Berichtssaison für das erste Quartal 2026 ist in vollem Gange und verläuft äußerst positiv: Über 80% der amerikanischen Unternehmen konnten bisher die Erwartungen der Investoren und Analysten zumindest erfüllen oder sogar übertreffen.



Chancen für eine Sommerrallye stehen gut

 

Die Chancen auf eine Sommerrallye stehen aktuell gut. Sollte es zu einer Entspannung im Ukraine- oder Iran-Konflikt kommen und sich die Lage in der Golfregion weiter stabilisieren, könnte dies in Kombination mit der anhaltenden Gewinndynamik bei vielen Unternehmen zu weiteren Kurssteigerungen führen.


Auch das Thema Künstliche Intelligenz sorgt weiterhin für eine positive Stimmung unter den Investoren. Nicht nur die Gewinnaussichten bei Chipentwicklern oder Softwareschmieden sind weiter ungebrochen positiv, auch die gesamte Ausrüsterindustrie rund um die benötigte Infrastruktur, wie Rechenzentren oder Kraftwerke zur Deckung des benötigten Strombedarfs, profitieren von diesem anhaltenden Trend. Bei der Stromerzeugung rücken durch den jüngsten Ölpreisanstieg die Alternativen zu den fossilen Energieträgern wieder vermehrt in den Fokus, so dass der Ausbau der erneuerbaren Energien ebenfalls Rückenwind erhält.


In den USA stehen zudem im November die wichtigen „Mid-Term-Elections“ an, bei denen alle Sitze im Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt werden. Sollte die knappe Mehrheit der Republikaner verloren gehen, droht Präsident Trump eine ungemütliche zweite Hälfte seiner Amtszeit. Wir gehen daher davon aus, dass er alles daransetzen wird, die wirtschaftliche Entwicklung in den USA zu stimulieren, um die Stimmung im Lande zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Dazu würden auch niedrigere Leitzinsen beitragen, die sowohl Konsumenten zu günstigeren Finanzierungszinsen verhelfen dürften als auch die Zinslast im amerikanischen Staatshaushalt verringern könnten. Der Druck auf die US-Notenbank ist daher enorm. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis der designierte neue Fed-Chef Warsh erste Zinssenkungen verkündet.



Skyline Dynamik Fonds hervorragend aufgestellt, um von Erholung zu profitieren

 

In unseren verwalteten Portfolios und unserem mehrfach ausgezeichneten Skyline Dynamik Fonds haben wir die Kursrückgänge im März genutzt, um gezielt Positionen aus den oben genannten Themen aufzustocken, so dass wir von der Erholung der letzten Wochen profitieren konnten. Auch für die weitere Entwicklung in den Schwellenländern und bei Rohstoffen und Edelmetallen sind wir optimistisch gestimmt, so dass wir an unserer grundsätzlichen Ausrichtung in den Portfolios bleiben. Neben den Beimischungen in den genannten Sektoren bilden deutsche und europäische Titel weiterhin den Schwerpunkt.



Für Fragen zu Aktivitäten im vermögensverwaltenden Skyline Dynamik Fonds, dem aktuellen Börsengeschehen oder Ihren Fondsanlagen steht Ihnen Ihr persönlicher Ansprechpartner gerne unter 06172-76450 zur Verfügung.

 

Ihr Fonds Direkt Team



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